Willkommen

Blog - Schlumpfenhausen

"Schlumpfenhausen – klein, blau, wunderbar verrückt!"

Ich schaue mal nach, was euch wirklich interessiert

rené wehde

Beitrag von PapaSchlumpfig

===>“Lies, bitte immer das was ich meine, – nicht – das was ich schreibe.“ <===


Warum ich demnächst Matomo installieren werde – und was das für euch bedeutet.

Ich muss euch etwas gestehen: Ich schreibe hier seit einer Weile mehr oder weniger ins Blaue hinein. Natürlich tue ich das gerne und es hilft mir – aber irgendwann kommt der Moment, in dem man sich ehrlich fragt: Liest das eigentlich jemand? Und wenn ja – was davon? Dieser Moment ist jetzt gerade bei mir angekommen, und ich habe beschlossen, ihn nicht zu ignorieren, sondern etwas Konkretes dagegen zu tun.

Die Lösung, für die ich mich entschieden habe, heißt Matomo. Falls euch der Name nichts sagt: Matomo ist eine Open-Source-Webanalyse-Software – im Grunde eine datenschutzfreundliche Alternative zu Google Analytics. Der entscheidende Unterschied? Die Daten bleiben bei mir auf dem Server, werden nicht an Dritte verkauft und auch nicht für Werbezwecke genutzt. Kein Cookie-Banner-Chaos, keine obskuren Datenweitergaben irgendwo nach Übersee. Einfach ein sauberes, ehrliches Werkzeug, das mir zeigt, welche Artikel ihr lest – und welche ihr ignoriert.

„Ich will nicht wissen, wer ihr seid. Ich will wissen, was euch bewegt & interessiert.“

Darum geht es mir eigentlich. Nicht um Klickzahlen als Selbstzweck, nicht um irgendwelche Reichweiten-Fantasien. Sondern um eine ganz pragmatische Frage, die ich mir schon länger stelle: Welche Themen interessieren euch wirklich? Über was lest ihr gerne? Wo hört ihr nach dem ersten Absatz auf – und wo scrollt ihr bis ganz nach unten? Diese Informationen bekomme ich im Moment schlicht nicht, und das fühlt sich ein bisschen an wie ein Gespräch, bei dem ich ständig rede und nie weiß, ob mein Gegenüber überhaupt noch zuhört.

Das möchte ich ändern. Demnächst werde ich Matomo auf meinem Server einrichten – selbst gehostet, ohne externe Dienste, vollständig unter meiner Kontrolle. Das dauert ein bisschen, und ich werde es ordentlich machen wollen, also gebt mir ein paar Tage. Aber dann werde ich zum ersten Mal wirklich sehen können, welche unserer Beiträge euch tatsächlich etwas bedeuten.

Ich weiß, dass manche Menschen beim Wort „Analytics“ sofort zusammenzucken – und ich verstehe das vollkommen. Wir alle haben gelernt, misstrauisch zu sein, wenn irgendwelche Tools im Hintergrund unsere Bewegungen tracken. Deswegen ist mir Transparenz hier besonders wichtig. Ich werde keine personenbezogenen Daten sammeln, keine IP-Adressen speichern und keine Profile anlegen. Matomo lässt sich so konfigurieren, dass es wirklich nur das Nötigste erfasst – und genau das werde ich tun. Was mich interessiert: Welcher Artikel wird am häufigsten aufgerufen? Wie lange bleibt jemand auf einer Seite? Über welchen Beitrag wird am öftesten gestolpert? Mehr nicht.

  • Keine Weitergabe eurer Daten an Dritte – niemals.
  • Selbst gehostetes Matomo, alles bleibt auf meinem eigenen Server bzw.. Webhosting bei all-inkl.com.
  • Keine Erstellung persönlicher Profile oder Nutzerverläufe.
  • IP-Adressen werden anonymisiert oder gar nicht erst gespeichert.
  • Ich nutze die Daten ausschließlich, um bessere Inhalte für euch zu schreiben.

Was ich mir von dieser ganzen Sache erhoffe, ist eigentlich sehr simpel: Ich möchte weniger raten müssen. Im Moment tippe ich thematisch oft ins Dunkle – mal schreibe ich über Technik, mal über persönliche Gedanken, mal über Dinge, die mich gerade beschäftigen. Manchmal habe ich das Gefühl, einen Volltreffer gelandet zu haben. Öfter habe ich keine Ahnung. Mit Matomo werde ich zumindest eine grobe Landkarte davon haben, wohin eure Aufmerksamkeit wirklich geht. Und das wird mir helfen, mehr von dem zu schreiben, was euch wirklich etwas gibt – und weniger Zeit mit Dingen zu verschwenden, an denen niemand Interesse hat.

Das klingt vielleicht nüchtern und strategisch, aber ich meine es ehrlich: Ein Blog ist kein Tagebuch, das ich für mich alleine schreibe und dann unter dem Bett verstecke. Er ist ein Angebot an euch. Und damit dieses Angebot gut wird – damit ihr gerne herkommt und etwas findet, das euch wirklich interessiert – muss ich verstehen, was das ist. Matomo ist mein Weg dahin.

Sobald die Installation läuft und ich erste Erkenntnisse gesammelt habe, werde ich euch davon berichten. Was habe ich herausgefunden? Welche Themen überraschten mich? Und was werde ich in Zukunft häufiger schreiben? Ich freue mich ehrlich gesagt schon ein bisschen auf diesen Moment – so wie man sich auf das Öffnen eines Briefes freut, von dem man nicht ganz weiß, was drin steckt.

Bis dahin: Danke, dass ihr hier seid. Auch wenn ich noch nicht genau weiß, wer von euch welchen Artikel liest – die Tatsache, dass ihr überhaupt lest, ist der Grund, warum ich weiterschreibe.

Update:

Info
Aufgrund von doch erheblicher Schwierigkeiten bei der Einrichtung von Matomo (DSVG konform) selbst und auch der WordPress-Integration werde ich Matomo vorerst nicht einsetzen können – leider zu meinem Nachteil.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen